Medizinische Versorgung im ZesS
Das ZesS wird von niedergelassenen Ärzten aller Fachrichtungen engstens versorgt.
Es erfolgt dreimal wöchentlich eine Visite durch die Fachärzte für Allgemeinmedizin und Innere Medizin.
Mehrmals pro Monat finden neurologische Visiten statt, ebenso Facharztvisiten im Bereich der HNO- und Schmerzmedizin.
Einmal pro Monat ist ein Meeting aller Fachärzte und Therapeuten festgesetzt.
Außerhalb der Kernarbeitszeiten, an Wochenenden und Feiertagen wird ein Bereitschaftsdienst rund um die Uhr durch unsere eigenen Allgemeinmediziner/Internisten gewährleistet. Aktuell wird ein Kooperationsvertrag mit der Kreisklinik Burghausen ausgearbeitet. Hiernach sollen zukünftig die Bereitschaftsdienste sämtlicher Fachrichtunen der Kreisklinik auch im ZesS den Bereitschaftsdienst außerhalb der Kernarbeitszeiten abdecken. Täglich werden die Patienten im Bereich Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie je nach Bedarf behandelt. Sämtliche Hilfsmittel stehen hierfür zur Verfügung.
Aufgrund oben genannter Strukturen können ab sofort Akutkliniken schwerstkranke Patienten in das ZesS verlegen. Hier erfolgt dann eine weitere intensive medizinische und pflegerische Betreuung der Patienten ( s.o. ) in enger Kooperation mit den oben genannten Fachärzten.
Somit besteht jetzt die Möglichkeit, die noch nicht rehafähigen Patienten, die akut noch nicht in eine Rehaeinrichtung gegeben werden können, weiter bestens medizinisch und pflegerisch zu betreuen bis diese an eine entsprechende Einrichtung übergeben werden können. Auch nach der Reha kann das ZesS diese Patienten wieder übernehmen und diese bis zur Entlassung nach Hause oder auf Dauer weiter betreuen.
Somit können die Akutkliniken zukünftig ihre schwersterkrankten Patienten zeitnah und für die Angehörigen sinnvoll darstellbar in das ZesS verlegen. Eine für die Klinik wirtschaftliche Versorgung im Rahmen der DRG's ist somit gewährleistet.
Im Rahmen von Kooperationsvereinbarungen können zukünftig die Patienten der jeweiligen Akutklinik zur poststationären Kontrolle (z. B. Herzschrittmacher- oder Shuntkontrolle) und in deren Fachambulanzen etc. zugeführt werden. Ein sinnvoller medizinischer Versorgungsring entsteht.


